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Chicago - Weltstadt am See

Vom Viehumschlagsplatz zur Megalopolis.
Chicago zeigt es allen: in Architektur, Kultur,
Sport und Bildung.


Das "Land, das nach Zwiebeln stinkt" ist heute das wirtschaftliche Zentrum des mittleren Westens unddie drittgrößte Stadt der USA mit 3 Millionen Einwohnern (fast 10 Millionen leben im Ballungsraum "Chicagoland"). Dies zeigt sich an einer eindrucksvollen Skyline, die in der Welt nur noch von New York überboten werden kann. Dementsprechend business-m&aeuml;ssig f&aeuml;llt auch die Bekleidung der durch den Loop hetzenden Angestellten aus - Anzüge und Kostüme prägen besonders das Bild um die Mittagszeit in Downtown Chicago.

Doch hinter den imposanten Glasfassaden biete sich ein Bild aus 300 Jahren aufregender Geschichte und faszinierender Kontraste. Von der herausgeputzten Shoppingmeile zum verwinkelten Chinatown, vom Ausblick des Sears Tower bis zur Unterwasserwelt des Shedd Aquarium; Chicago nimmt gefangen und bietet jeden Tag aufregende Eindrücke.



Unter den unzähligen Attraktionen die schönsten aufgespürt:

The Loop/die "El"

Das Herz von Chicago schlägt im Loop. Hier f&aeuml;hrt die Hochbahn (engl. "elevated", kurz "El"), die in jedem Film, der hier spielt, allein schon durch ihr unverkennbares Rappeln immer eine Rolle spielt. Obwohl sich hier die meisten Wolkenkratzer befinden, gibt es auch viele atmosphärische Ecken, traditionsreiche Restaurants und das Theaterviertel. Und natärlich eines der grässten Kaufhäser der Welt: Marshall Field's.

Sears Tower

Bis zur Eröffnung der Petronas-Tower das höchste Gebäde der Welt. Das Besucherstockwerk auf der 100. Etage bietet den besten Blick auf Chicago. Abends verwandelt sich "Chicagoland" dann in ein gewaltiges, atemberaubendes Lichtermeer.

Magnificient Mile

Eine der bekanntesten Einkaufsmeilen der Welt. Hier finden sich die Flagship-Stores aller wichtigen US-Marken (Gap, Eddie Bauer, Hershey's) und die Medienriesen NBC und Chicago Tribune.

Water Tower

Der aus dem letztem Jahrhundert stammende Wasserturm ist ein architektonisches Glanzstü am nördlichen Ende der Magnificient Mile. Heutzutage wirkt er zwischen den ihn umgebenden 50-Stockwerke-Wolkenkratzern wie ein vergessener Faller-Bausatz.

Hancock Tower

Bis zur Eröffnung des Sears Tower das höchstes Gebäude der Welt. Architektonisch auf jeden Fall gewagter und der See liegt einem von der Aussichtsetage auf 333m zu Füssen. Geheimtipp ist die darüberliegende Bar; die Getränke sind zwar teuer, dafür spart man sich den Eintritt!

Navy Pier

Aus dem alten Anleger für Handelsschiffe ist heute ein Vergnügungspark ähnlich von Coney Island geworden. Besonders am Wochenende vergnügen sich hier alle Gesellschaftsschichten und geniessen den Blick auf die Skyline.

Lincoln Zoo

Der bekannteste Zoo Amerikas im gleichnamigen Park. Eintritt: frei!

Shedd Aquarium

Obwohl eines der ersten der "Riesenaquarien" ist diese Einrichtung immer noch auf dem neuesten Stand. Gezeigt wird neben Meeresfauna auch die Bewohner des nur wenige Meter entfernten Lake Michigan.

Field Museum

Eine der besten Kunstaddressen auf dem amerikanischen Kontinent.

Christkindl Market

Der grüsste und bekannteste Weihnachtsmarkt in Nordamerika. Auf einer Fläche von einem Fussballfeld zwängen sich zwischen die Wolkenkratzer eine amerikanisch geschmueckter Weihnachtstanne und zwei Dutzend Stände, die Glühwein, Stollen, Bratwurst und Kunsthandwerk bieten.

Soldier Field

Das Stadion der "Chicago Bear" liegt direkt am See und hat auch nach dem Ausbau immer noch seinen Charme erhalten. Neben den ganzen konturlosen "Superdomes" eine wahre Kultstätte des American Football. Im Hotel nach Tickets für die Bears fragen!

US Cellular Field

Das Stadion der "Chicago White Sox" (MLB Champion 2005) liegt in der berüchtigten South Side von Chicago. Im Gegensatz zu den elitären "Chicago Cubs" gelten die White Sox als "Arbeiterverein".

Wrigley Field

Das Stadion der "ChicagoCubs" ist eine der Traditionsstätten des US-Baseballs. Trotz des schwachen Abschneidens der Mannschaft in den letzten Jahren ist das Stadion fast immer ausverkauft und die Fans gelten als "hardcore".

United Center

Hier spielen die "Chicago Bulls", die Basketballmannschaft, die in den 90ern Jahren dank Michael Jordan Weltruhm (und mehrere NBA-Titel) erreichte. Im United Center spielen auch die "Blackhawks", eine Traditionsmannschaft der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL.



Chicago wird häufig als "Windy City" bezeichnet und auch sonst wird die Stadt selten wegen ihres Klimas gelobt. Die Lage am Michigansee dämpft nicht das von starken Temperaturschwankungen geprägte Kontinentalklima des amerikanischen Mittelwestens, führt aber zu häufigen Niederschlägen, den so genannten "Lake Showers". Chicago hat vier Jahreszeiten, wobei Frühling und Herbst meist nur als Übergang zwischen Winter und Sommer (und umgekehrt) empfunden werden.

Der Winter dauert von November bis März, wo die Nachttemperaturen regelmässig unter den Gefrierpunkt fallen. Zwischen Dezember und Februar sind -10 Grad Celsius häufig und -20 Grad Celsius nicht ungewöhnlich. Während die Sonnscheindauer unter 5 Stunden am Tag fällt führen 7-9 nierderschlagreiche Tage im Monat dazu, dass Schnee die meiste Zeit den zugefrorenen See bedeckt. Jedes Jahr beeinträchtigen mehrere Winterstürme den Alltag der Bewohner von Chicagoland.

Der Frühling im April zeigt sich dadurch, dass die durchschnittliche Tagestemperatur über 10 Grad Celsius steigt und die Niederschläge zunehmen. Daraus ergibt sich ein für Europäer durchaus bekanntes "Aprilwetter".

Bereits im Mai steigen die Temperaturen regelmässig über 20 Grad Celsius, die ersten Zeichen des Sommersin Chicago. Ab Mitte Juni erreicht die Sommerhitze der "Great Plains" die Stadt und das Thermometer erreicht regelmässig die 30 Grad Marke. Dies wird begleitet von gelegentlichen, starken Sommergewittern in den Abenstunden. Die Hitze lässt erst im August langsam nach, wo dann auch der Michigan-See das einzige Mal im Jahreszyklus badefreundliche 20 Grad erreicht.

Während ab Mitte September der "Indian Summer" noch mit warmen Tagen und dem Aufblühen der Natur zum Spazierengehen einlädt wird es im Oktober deutlich kühler und die Temperaturen fallen schnell, und auch die Sonne versteckt sich zumeist unter einem grauen Himmel.



Den Ruf als "Windy City" hat Chicago zurecht. In den Strassenschluchten weht selbst im Hochsommer eine kühle Brise. Man sollte daher bei längeren Spaziergängen in Downtown einen Windbreaker oder ein Sweat-Shirt mitnehmen. Im Winter wird es empfindlich kalt und Thermo-Unterwäsche geht zur Basis-Ausstattung.

Für Touristen empfehlenswert sind die kostenlosen Tour-Busse die an festgelegten Haltestellen Touristen kostenlos mitnehmen. Die S-Bahn (die "El") bringt einem im Loop schnell von eine Ecke in die andere und empfiehlt sich aufgrund der astronomischen Parktarife in Downtown als Park&Ride-Verkehrsmittel. Hierzu parkt/wohnt man am besten in Rosemont in der Nähe des O'Hare Flughafens und ist in 45 Minuten im Loop. Die Fahrpreise des El sind ausgesprochen günstig, sie wird allerdings hauptsächlich von einkommensschwachen Schichten genutzt.

Für ein ausführliches Besuchsprogramm empfiehlt sich die Chicago Card, mit der man Museen und die Aussichtstürme (Sears und Hancock Tower) an einem Tag für 49 Dollar ohne weitere Ticketgebühren nutzen kann. Zahlreiche Anbieter bieten auch Rundfahrten, wobei die Architecture Tour auf dem Chicago River und die Untouchable Tour mit dem Bus durch die Geschichte des "Mobs" sicherlich die interessantesten sind.

Im teuren Chicago erfrischend günstige Attraktionen sind das Navy Pier mit seinem kirmesähnlichen Flair und der Lincoln Park/Zoo, die beide besucht werden können.



Und hier noch ein paar weiterführende Links...

Wikipedia-Eintrag

Sehr ausführlicher Artikel mit einer Vielzahl von Fakten und Statistiken.

Virtual Tour of Chicago's Landmarks (engl.)

Grafiken und Beiträge zu den "Top 10" von Chicago.

Goethe-Institut Chicago

Homepage des Hauses für deutsche Sprache und Kultur an der Michigan Avenue.

Veranstaltungskalender (engl.)

Eine auf Besucher zugeschnittene Übersicht zusammengestellt vom Tourismusbüro..


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