Zum Seitenanfang springen

Tel Aviv - Hummus und Meer

Millionenstadt mit kilometerlangem Sandstrand. Orient trifft Okzident. Und kulturell der Leuchtturm der Region.


Strand, Kultur und die berühmte "Dizengoff", die mondänste Shopping-Meile im Nahen Osten. Tel Aviv ist nicht das geschichtliche, aber das kulturelle und geschäftliche Zentrum Israels.

Übersäht von Märkten und Imbiss-Ständen, die den Klassiker "Falafel mit Hummus" feilbieten, ist Tel Aviv ein Schmelztiegel europäischer und orientalischer Traditionen. Hier hat eine klassische Sinfonie ebeneso Platz wie die Wasserpfeife.



Hier die "muss man gesehen haben" und ein paar oft übersehen Kleinodien:

Strandpromenade

Höchstens vergleichbar mir Rio de Janeiro ist der Stadtstrand von Tel Aviv mit seinen First Class Hotels. Kilometerlang, feinster Sand und eine schöne Mischung aus touristischer Betriebsamkeit und Ruhe. Es gibt ausgewiesene Schwimmerbereiche als auch Platz für Surfer. Am Strand dürfen natürlich die obligatorischen Beach Volleyball-Felder und mobilen Eiswagen nicht fehlen. Voran das Meer und im RÜcken eine geschäftige Millionenmetropole.

Die Dizengoff

Was die Avenue des Champs-Élysées für Europa ist die Dizengoff für den nahen Osten, wenn auch etwas bescheidener. Eine kilometerlange, schattige Allee im Zentrum der Großstadt mit dem Who is Who der internationalen Modemarken und Schmuckgeschäften sowie ausgefallenen Cafés und Restaurants.

Jaffe

Während Tel Aviv eine Neugründung des 19. Jahrhunderts ist, war die Schwesterstadt Jaffa bereits zu Zeiten der Phöänizier ein wichtiger Handelsumschlagplatz. Eine der wenigen Orte, wo muslimische und jüdische Traditionen gemeinsam gepflegt und nicht voneinander abgegrenzt werden. Heute ist Jaffa das Künstlerzentrum der Region mit einem ausgesprochen lebendigem Nachtleben.

Independence Park

Tagsüber eine wunderschöne Parkanlage in der Großstadt mit direktem Strandanschluss zu Ehren der israelischen Unabhängigkeit, am Abend der einzige öffentliche Schwulen- und Lesben-Treff des Nahen Ostens.

Caesarea

Eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten in einem an wichtigen Ausgrabungsstätten nicht gerade armen Land. Weniger als eine Autostunde entfernt kann man auf dem großen Areal direkt am Meer die alte römische Hauptstadt Caesarea entdecken. Trotz der hervorragenden Dokumentation der Ausgrabungen empfiehlt sich eine Führung.



Das Klima Tel Aviv hat nordafrikanisches Klima mit heißen trockenen Sommern und warmen, milden Wintern. Die leichte Brise vom Meer erfrischt, doch in den engen Straßen staut sich oft die Hitze.

Der Frühling beginnt eigentlich schon Anfang März mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Im Meer kann ab spätestens Ende April gebadet werden und Niederschläge werden immer seltener

Der Sommer ist heiß, sehr heiß. Im Zentrum werden desöfteren 40 Grad Celsius im Schatten erreicht. Abkäuhlung bietet nur ein Bad im Meer oder ein Eis in einem klimatisierten Café. Durch die Hitze werden Besichtigungstouren sehr anstrengend.

Im Herbst ist die beste Reisezeit, die Temperaturen liegen um wohlig warme 30 Grad und das Meer ist badewannenwarm. Allerdings kann es beim Aufeinandertreffen von warmen und kalten Luftmassen zu sehr heftigen Stürmen und Gewittern an der Küste kommen.

Auch im Winter sinkt das Thema auch mal unter 15 Grad und es gibt auch längere Regenperioden. Während in den christlichen Stätten Weihnachten gefeiert wird, ist es in Tel Aviv vor dem Jahreswechsel besonders ruhig.



Die optimale Bekleidung In Tel Aviv ist 10 Monate im Jahr Sommer und daher luftig sollte die Bekleidung aussehen. Leger, aber nicht zu lässig - man ist ja in der Stil-Metropole des Nahen Ostens - und natürlich ist die Sonnenbrille unverzichtbares Accessoire. Wer den orientalischen Einschlag mag, findet in den zahlreichen Basaren unzöhlige Arten von Tand und Tüchern. Für Ausflüge in die Umgebung, vor allen zu den Ausgrabungsstätten sind festes Schuhwerk sowie UV-Strahlen undurchlässige Materialen zu empfehlen.

Abends Tel Aviv ist bekannt, in den konservativeren Kreisen sogar berüchtigt für sein Nachtleben. Eine unüberschauebare Zahl an Restaurants, Bars, Cafés kennen keine Sperrstunde und da nachts immer noch sehr milde Temperaturen herrschen, wird meistens unter freiem Himmel gefeiert. Mit ein wenig Recherche findet sich hier für jeden Geschmack die richtige Lokalität.

Das beste Verkehrsmittel In Tel Aviv ist der Bus klar das Fortbewegungsmittel Nummer eins, auch sonst ist das Bussystem in Israel exzellent ausgebaut. An der Küste und nach Jerusalem führen gut ausgebaute Eisenbahnlinien, die regelmässig mit komfortablen Zügen bedient werden. Für Reisen ins Landesinnere oder in die Negev-Wüste ist allerdings ein Mietwagen sehr zu empfehlen; auch wenn natürlich von den größeren Städten auch organisierte Touren angeboten werden.

Ausflüge. Ein Israel-Besucher sollte auf keinen Fall einen Ausflug nach Jerusalem verpassen, eine Stadt, in der die heiligen Stätten von 3 Weltreligionen und 3000 Jahre Geschichte konzentriert sind. Im Norden des recht schnell zu durchquerenden Landes bietet Haifa, wunderbar in einer Bucht am Mount Carmel gelegen, das Zentrum der Bah'ai Religion und die alte Kreuzfahrerfestung Akko.'



Und hier noch ein paar weiterführende Links...

Wikipedia-Eintrag

Sehr ausführlicher Artikel mit einer Vielzahl von Fakten und Statistiken.

Offizielle Touristen-Broschüre

32-seitiges E-Magazine mit umfassenden Informationen über Tel Aviv und Jaffa.

Tel Aviv Film

Stimmungsvoller Film über Tel Aviv auf YouTube.

Streckenkarte der israelischen Eisenbahn

Bis nach Akko, Jerusalem und der Wüstenstadt Be'er Sheeva - sowie natürlich zum internatiolen Flughafen Ben Gurion - reichen die Verbindungen. Die bequemste Art, Israel zu entdecken.


Größere Kartenansicht
Nach oben